Der Widerstand gegen den Raubbau formiert sich.

Es ist nicht das erste Mal, dass Menschen auf die Strasse gingen und ein Zeichen gegen den Klimawandel setzten, doch nach der internationalen Aktion von avaaz.org im September 2014 wurde es schnell wieder ruhig.
Eine Zeit lang konnte man Vertrauen in die Bemühungen der UN-Klimakonferenzen haben, die Klimaziele wurden ambitiös gewählt, und von allen wichtigen Partnern unterschrieben. Dass nun ausgerechnet die USA mit Donald Trump aus dem Abkommen aussteigt ist respektlos. Das Gewicht dieser UN-Klimakonferenzen wurde durch diesen Austritt massgebend geschwächt, die internationalen Bemühungen für den Schutz des Klimas sind bedeutungslos ohne den Mitspieler USA.
Im September 2018 hat die "Rise-For-Climate"-Kampagne weltweit über eine halbe Milliarde Menschen auf die Strasse gebracht und fordert eine Gesellschaft ohne Verbrennung fossiler Energieträgern.
Schau dich hier um:
2019 - Angefangen damit hat die medial gepuschte Schwedin Greta Thunberg. Die Schweizer Jugend nahm dies zum Anlass während des Schulunterrichts auf die Strasse zu gehen und für einen wirklich guten Zweck zu demonstrieren, wie auch in anderen Teilen Europas - für eine lebenswerte Zukunft, für ein nachhaltiges Bewusstsein, eine Zukunft die wir alle gestalten können. Am 2. Februar dieses Jahres fanden die Kundgebungen am freien Samstag statt und nicht mehr nur die Jugend fand sich auf der Strasse, die Demonstrationszüge wurden von allen Generationen begleitet.
Das ist ein grosser Moment für Den Neuen Heutigen, diese Aktivisten sind die neuen Heutigen schlichthin. Die Zeichen stehen gut, dass das Bedürfnis einer nachhaltigen Gesellschaft noch lange Gehör auf der Strasse findet, weltweit.

Doch wie utopisch sind denn eigentlich die Forderungen? Gegenstimmen machen laut, dass die Forderungen kindlich und naiv seien, da haben sie gar nicht so unrecht.
Zuerst muss man die heutige Welt verstehen. Sie ist global verstrickt, die Konkurrenz ist gross und niemand will seine unternehmerischen Aktivitäten auf's Eis legen. Die Welt dreht weiter, unweigerlich.
Aus meinem Umfeld habe ich erfahren, dass die technologische Forschung uns erlauben würde, Atomenergie ohne die verschriehenen nuklearen Abfälle, die für das Kriegswesen dringend benötigt werden, zu produzieren. Die Lösung in dieser Hinsicht ist demnach greifbar nahe.
Der Protest auf der Strasse bleibt wichtig. Er schafft Identität, Zusammengehörigkeit und stimuliert die Politische Klasse zum Handeln.
Und Fliegen werden wir in Zukunft mit grosser Sicherheit elektrisch, fahren übrigens auch, nicht nur auf der Schiene.
Das grosse Übel der Gesellschaft ist jedoch, dass alle auf übermässigen Konsum verzichten sollten, es aber leider nicht tun. Wer es sich leisten kann, fliegt mal da und mal da hin, und es gehört zum guten Ton, wenn man von einer schönen Reise berichten kann.
Dass der Fleischkonsum sehr viele Ressourcen verbraucht ist mittlerweile überall angekommen, und den Verzicht darauf gehen einige ein, weil sie dadurch einen persönlichen Mehrwert erfahren dürfen.
Doch die Verkennung, dass der Mensch schon immer ein Raubtier war, ist tatsächlich naiv. Er kämpfte Zeit seiner Existenz um sein Überleben, hat gejagt und getötet, geplündert und die Natur ausgebeutet. Von heute auf morgen alles ändern zu wollen ist schlicht nicht möglich. Es braucht genau die kleinen Schritte, wie sie auf dem internationalen politischen Parkett ausgehandelt werden, zögerlich, langsam, aber stets in die richtige Richtung.
Der Protest auf der Strasse bleibt wichtig. Er schafft Identität, Zusammengehörigkeit und stimuliert die Politische Klasse zum Handeln.
In Bewegung bleiben - wir freuen uns auf eure nächsten News.
2019-02-03/fs

Es ist nicht das erste Mal, dass Menschen auf die Strasse gingen und ein Zeichen gegen den Klimawandel setzten, doch nach der internationalen Aktion von avaaz.org im September 2014 wurde es schnell wieder ruhig.
Eine Zeit lang konnte man Vertrauen in die Bemühungen der UN-Klimakonferenzen haben, die Klimaziele wurden ambitiös gewählt, und von allen wichtigen Partnern unterschrieben. Dass nun ausgerechnet die USA mit Donald Trump aus dem Abkommen aussteigt ist respektlos. Das Gewicht dieser UN-Klimakonferenzen wurde durch diesen Austritt massgebend geschwächt, die internationalen Bemühungen für den Schutz des Klimas sind bedeutungslos ohne den Mitspieler USA.
Im September 2018 hat die "Rise-For-Climate"-Kampagne weltweit über eine halbe Milliarde Menschen auf die Strasse gebracht und fordert eine Gesellschaft ohne Verbrennung fossiler Energieträgern.
Schau dich hier um: